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Commerzbank Schlussquartal von unerwartet hohen Wertberichtigungen geprägt 23.02.2012
National-Bank AG
Essen (www.aktiencheck.de) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) weiterhin mit dem Votum "halten" ein.
Das Schlussquartal der Commerzbank sei erneut geprägt von unerwartet hohen Wertberichtigungen gewesen. Weitere Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen hätten dabei den Buchgewinn aus dem Rückkauf von Hybridkapital unter Nennwert in Höhe von 735 Mio. EUR fast komplett egalisiert.
Der Ausblick auf das laufende Jahr lasse eine konkrete Ergebnisgröße vermissen. Neben Aufwandsvorgaben (u. a. Risikovorsorge weniger als 1,7 Mrd. EUR) werde nur das Ziel einer deutlich verbesserten Profitabilität der Kernbank ausgegeben. Durch den geplanten Tausch von Hybrid- und Nachranganleihen sowie Genussscheinen in neue Aktien wolle die Bank ihre Eigenkapitalbasis weiter stärken. Die hierfür erforderliche Erhöhung des Grundkapitals um 10% führe dabei zu einer erneuten Gewinnverwässerung für die Altaktionäre.
Auf der anderen Seite komme die Commerzbank damit den Anforderungen der EBA nochmals näher. In Kombinationen mit dem weiteren Abbau von Risikopositionen sowie dem Einbehalt der Gewinne des ersten Halbjahres 2012 sollte dies den Erwartungen der Analysten zufolge bis Jahresmitte auch gelingen. Die schwachen Zahlen dürften kurzfristig nicht zu einer Verringerung der hohen Volatilität des Aktienkurses beitragen.
Die Analysten der National-Bank AG bestätigen ihr "halten"-Votum für die Aktie der Commerzbank. Das Kursziel werde von 1,75 EUR auf 2,00 EUR erhöht. (Analyse vom 23.02.2012) (23.02.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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